Wegelate Säge.

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Wegelate Säge
Einziges und letztes Venezianer Sägewerk
 
Bild: Wegelate SägeIm Jahre 1951 wurde die Säge durch einen Lawinenabgang zur Gänze zerstört, ist aber im selben Jahr wieder aufgebaut worden. 1968 war die Wegelate Säge zum letzten Mal in Betrieb. Dem Villgrater Heimatpflegeverein war es ein großes Anliegen, dieses einzige und letzte Venezianer-Sägewerk weitum nicht verfallen zu lassen. Die Säge wurde dann vorerst einmal unter Denkmalschutz gestellt.

Durch verschiedene schwierige Besitzverhältnisse konnte der Villgrater Heimapflegeverein erst im Jahr 1993 die zerfallene Säge am Eingang des Arntales in einer Zeit von 5 Monaten wieder stilgetreu herstellen. Der Venezianergatter mit 3 Antriebsvorrichtungen (Abkopfsäge, Kreissäge und Gatter) wird durch die Zufuhr von Wasser auf einer Wiere mit eigenen Antriebsrädern (Wellebaum) angetrieben.

Der Villgrater Heimatpflegeverein wollte die Wegelate Säge nicht verfallen lassen. Mit Hilfe öffentlicher Mittel wurde das einzige und letzte Venezianer-Sägewerk weitum in Stand gesetzt.

Im Frühjahr 1999 wurde die Wegelate Säge und alle Helfer mit ihr mit dem renommierten EUROPA NOSTRA AWARD ausgezeichnet.

Im Jahr 2000 erhielt der Villgrater Heimatpflegeverein auch den HENRY FORD UMWELTPREIS.
 
Bild: Wegelate Säge Innen
 
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