In vielen Osttiroler Gemeinden herrscht heute der Brauch, ein Marienbild von Haus zu Haus zu tragen. Dabei gehen Kinder an jedem Tag zu einem anderen Haus und bitten um Aufnahme des Bildes mit der Gottesmutter Maria und dem Jesuskind.
Den Marienbildträgern wird der Einlass nicht verwehrt, und sie künden singend vom Schicksal der Gottesmutter. Dabei handelt es sich um die sogenannte Herbergssuche, die die vergebliche Suche Marias und Josefs nach einer Unterkunft, in der Maria ihr Kind gebären hätte können, symbolisieren soll. Für ihre Unterstützung erhalten die Kinder von den Gastgebern oft kleinere Geschenke wie Mandarinen, Erdnüsse oder Süßigkeiten.
Das Bild verstärkt bei den Hausbewohnern das immer stärker werdende Gefühl der nahenden Weihnachtszeit und somit der Geburt des Heilands. Meistens wird das Bild unter das Kreuz im „Herrgottswinkel“ gestellt. In vielen anderen Häusern findet es seinen Platz neben dem Adventkranz, vor dem dann jeden Tag ein Rosenkranz gebetet wird.
Die Gottesmutter Maria und der kleine Säugling namens Jesus bleiben jedoch nur für einen Tag in der Familie. Schon am nächsten Abend holen die Kinder das Bildnis wieder ab und machen mit dem gemalten Bild einer anderen Familie ihre Aufwartung. Durch die Anwesenheit des Marienbildes in den eigenen vier Wänden findet eine enorme Aufwertung der Familie statt, da der Geist der Gottesmutter somit auch im Hause verweilte.
Den Marienbildträgern wird der Einlass nicht verwehrt, und sie künden singend vom Schicksal der Gottesmutter. Dabei handelt es sich um die sogenannte Herbergssuche, die die vergebliche Suche Marias und Josefs nach einer Unterkunft, in der Maria ihr Kind gebären hätte können, symbolisieren soll. Für ihre Unterstützung erhalten die Kinder von den Gastgebern oft kleinere Geschenke wie Mandarinen, Erdnüsse oder Süßigkeiten.
Das Bild verstärkt bei den Hausbewohnern das immer stärker werdende Gefühl der nahenden Weihnachtszeit und somit der Geburt des Heilands. Meistens wird das Bild unter das Kreuz im „Herrgottswinkel“ gestellt. In vielen anderen Häusern findet es seinen Platz neben dem Adventkranz, vor dem dann jeden Tag ein Rosenkranz gebetet wird.
Die Gottesmutter Maria und der kleine Säugling namens Jesus bleiben jedoch nur für einen Tag in der Familie. Schon am nächsten Abend holen die Kinder das Bildnis wieder ab und machen mit dem gemalten Bild einer anderen Familie ihre Aufwartung. Durch die Anwesenheit des Marienbildes in den eigenen vier Wänden findet eine enorme Aufwertung der Familie statt, da der Geist der Gottesmutter somit auch im Hause verweilte.
