Die Drei Könige oder Drei Weisen aus dem Morgenland haben schon immer die Christenheit tief beschäftigt. Ihnen haftete etwas sehr Exotisches an, dazu noch etwas Geheimnisvolles, denn wie konnten sie als offenbar einflussreiche Männer unendlich weite Strecken zurücklegen, nur um ein kleines Kind zu finden, das in einer Krippe geboren wurde? Um dem Kind huldigen zu können, folgten sie einem Stern, der sie leitete. So erkannte man in ihnen Sterndeuter und verehrte sie als Propheten, obwohl kaum etwas über sie bekannt ist, denn die Angaben in der Bibel sind spärlich und mysteriös. Ungeachtet dessen oder vielleicht gerade deswegen wurden sie zum Vorbild der Gott suchenden Christen.

Ein in der katholischen Kirche heute sehr verbreiteter, in den Alpenländern schon seit Jahrhunderten nachgewiesener Brauch baut auf dem Bericht der Bibel auf: das Sternsingen. Al Könige verkleidete Kinder oder Erwachsene mit Gefolge kommen in die Häuser, um einige schöne Lieder vorzutragen und für gute Zwecke zu sammeln. Das Dreikönigssingen dient heute vor allem der Missionierung und wirtschaftlichen Hilfe in der so genannten „Dritten Welt“, für die viel gespendet wird. Die Tiroler Sternsinger haben in den letzten Jahrzehnten schon viele Millionen Euro für Notleidende Gebiete gesammelt. Dieser Brauch wird im südöstlichen Tirol eifrig gepflegt. Am Dreikönigstag wird vom Pfarrer in der Messe das Wasser geweiht. Die Drei Könige wischen die Kreideschrift des Vorjahres weg und mit neuer geweihter Kreide werden die Buchstaben C+M+B darüber gemalt. Dies sind nicht, wie der Volksglaube meint, die Initialen der Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar, sondern wohl eher die Anfangsbuchstaben der Wörter „Christus mansionem benedicat“, was so viel bedeutet wie „Christus segne dieses Haus“.

Ein in der katholischen Kirche heute sehr verbreiteter, in den Alpenländern schon seit Jahrhunderten nachgewiesener Brauch baut auf dem Bericht der Bibel auf: das Sternsingen. Al Könige verkleidete Kinder oder Erwachsene mit Gefolge kommen in die Häuser, um einige schöne Lieder vorzutragen und für gute Zwecke zu sammeln. Das Dreikönigssingen dient heute vor allem der Missionierung und wirtschaftlichen Hilfe in der so genannten „Dritten Welt“, für die viel gespendet wird. Die Tiroler Sternsinger haben in den letzten Jahrzehnten schon viele Millionen Euro für Notleidende Gebiete gesammelt. Dieser Brauch wird im südöstlichen Tirol eifrig gepflegt. Am Dreikönigstag wird vom Pfarrer in der Messe das Wasser geweiht. Die Drei Könige wischen die Kreideschrift des Vorjahres weg und mit neuer geweihter Kreide werden die Buchstaben C+M+B darüber gemalt. Dies sind nicht, wie der Volksglaube meint, die Initialen der Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar, sondern wohl eher die Anfangsbuchstaben der Wörter „Christus mansionem benedicat“, was so viel bedeutet wie „Christus segne dieses Haus“.
