Die Almen im Villgratental / Innervillgraten
„Das Schönste, das dem Villgrater gehört, sind seine Almen. Ist im Tal die Heumahd zu Ende, packt er Schwein und Geflügel in einen Korb, sperrt die Haustür zu und zieht auf die Alm. Nur an den Sonntagen kommt er herab. Er mäht die Dungwiesen, um die Sennkaser und die steilen Hänge, trägt das Heu in die Schupfen und bringt es im Winter zu Tal, dort den Vorrat zu strecken, damit er das Vieh nicht vorzeitig verkaufen muss. Inzwischen reift unten das Korn, gelbe Ähren neigen sich im Abendwind. Hier auf der Alm darf auch die Klarinette jauchzen, das Horn klingen, selbst dem Fagott ist die Stimme nicht verboten.“ (aus: „Lied von Villgraten“).
Entstanden sind die Almen allerdings aus der Not heraus. Die Ur-Höfe, die von den ersten Besiedlern in der Anfangszeit gegründet wurden, mussten bald geteilt werden, da die Bevölkerung rasch anwuchs. Dies ging auf Kosten ihrer Größe. Die Zersplitterung führte dazu, dass die Bauern mehr oder weniger auf eine extensive Almwirtschaft angewiesen waren. Zusätzliches Heu für die Winterfütterung war unbedingt notwendig, die steilen Bergwiesen in Hochgebirgslage bis zu 2500Meter Seehöhe boten dieses Heu. Die Mahd allerdings war mit größter Mühe und enormen Aufwand verbunden, zumal das Heu im Winter aus diesen Höhen mit der „Ferggl“ und dann, im flacheren Gelände, mit dem Heuschlitten ins Tal gebracht werden musste.
Man zog sprichwörtlich mit Kind und Kegel auf die Alm. Dort wurde neben dem Mähen der Almwiesen auch das Vieh gesömmert, die Kinder spielten mit ihren selbstgemachten Kühen aus Fichtenzapfen, so dazu Zeit blieb, - das gesamte Dorfleben verlagerte sich für zwei, drei Monate auf die verschiedenen Almen. Nur am Sonntag kamen alle zur Kirche ins Dorf. Der Kirchgang wurde mit nüchternem Magen angetreten, da man die Heilige Kommunion empfangen wollte, erst nach dem langen Heimweg wurde zum ersten Mal gegessen. Dann, im Spätsommer, war im Tal das „Gruimat“, wie die zweite Mahd genannt wird, zu mähen, ebenso Getreide- und Flachsernte einzubringen. Die Familie zog wieder zum heimatlichen, bescheidenen Hof. Dieser natürliche Kreislauf wurde vom Beginn der Neuzeit bis in die Mitte unseres Jahrhunderts von Generation zu Generation, über fünf-, sechshundert Jahre weitergetragen.
Durch die in den 50er und 60er Jahren einsetzende und rasch expandierende Motorisierung wurde dieser Kreislauf mit einem Schlag gestört. Der lange Kirchgang zu Fuß war nun ebenso hinfällig geworden, wie das Verbleiben auf der Alm: Es war ein Leichtes geworden, Milch und Butter ins Tal zu transportieren und Zuhause zu schlafen. Nur die Almhütten standen einsam da, teilweise leer, höchstens von einem Senner bewirtschaftet und drohten zu verfallen. Die Idee, diese prächtigen Alm-Ensembles für „ländlichen Einfachtourismus"zu nutzen, lag nahe. Umgesetzt wurde sie schließlich mit Förderungen von der öffentlichen Hand. Seitdem sind die Almhütten ausgelastet und schon Monate vorher ausgebucht. Und das, obwohl einen nichts anderes erwartet als kaltes Fließwasser, ein Holzherd mit Warmwasserkessel, Brennholz vor dem Haus, ein paar Tassen und Teller, rustikale Betten.
Die Almen in Innervillgraten sind noch immer ein Charakteristikum, gewachsen in der Landschaft und ein Teil ihrer Geschichte.
„Das Schönste, das dem Villgrater gehört, sind seine Almen. Ist im Tal die Heumahd zu Ende, packt er Schwein und Geflügel in einen Korb, sperrt die Haustür zu und zieht auf die Alm. Nur an den Sonntagen kommt er herab. Er mäht die Dungwiesen, um die Sennkaser und die steilen Hänge, trägt das Heu in die Schupfen und bringt es im Winter zu Tal, dort den Vorrat zu strecken, damit er das Vieh nicht vorzeitig verkaufen muss. Inzwischen reift unten das Korn, gelbe Ähren neigen sich im Abendwind. Hier auf der Alm darf auch die Klarinette jauchzen, das Horn klingen, selbst dem Fagott ist die Stimme nicht verboten.“ (aus: „Lied von Villgraten“).Entstanden sind die Almen allerdings aus der Not heraus. Die Ur-Höfe, die von den ersten Besiedlern in der Anfangszeit gegründet wurden, mussten bald geteilt werden, da die Bevölkerung rasch anwuchs. Dies ging auf Kosten ihrer Größe. Die Zersplitterung führte dazu, dass die Bauern mehr oder weniger auf eine extensive Almwirtschaft angewiesen waren. Zusätzliches Heu für die Winterfütterung war unbedingt notwendig, die steilen Bergwiesen in Hochgebirgslage bis zu 2500Meter Seehöhe boten dieses Heu. Die Mahd allerdings war mit größter Mühe und enormen Aufwand verbunden, zumal das Heu im Winter aus diesen Höhen mit der „Ferggl“ und dann, im flacheren Gelände, mit dem Heuschlitten ins Tal gebracht werden musste.
Man zog sprichwörtlich mit Kind und Kegel auf die Alm. Dort wurde neben dem Mähen der Almwiesen auch das Vieh gesömmert, die Kinder spielten mit ihren selbstgemachten Kühen aus Fichtenzapfen, so dazu Zeit blieb, - das gesamte Dorfleben verlagerte sich für zwei, drei Monate auf die verschiedenen Almen. Nur am Sonntag kamen alle zur Kirche ins Dorf. Der Kirchgang wurde mit nüchternem Magen angetreten, da man die Heilige Kommunion empfangen wollte, erst nach dem langen Heimweg wurde zum ersten Mal gegessen. Dann, im Spätsommer, war im Tal das „Gruimat“, wie die zweite Mahd genannt wird, zu mähen, ebenso Getreide- und Flachsernte einzubringen. Die Familie zog wieder zum heimatlichen, bescheidenen Hof. Dieser natürliche Kreislauf wurde vom Beginn der Neuzeit bis in die Mitte unseres Jahrhunderts von Generation zu Generation, über fünf-, sechshundert Jahre weitergetragen.
Durch die in den 50er und 60er Jahren einsetzende und rasch expandierende Motorisierung wurde dieser Kreislauf mit einem Schlag gestört. Der lange Kirchgang zu Fuß war nun ebenso hinfällig geworden, wie das Verbleiben auf der Alm: Es war ein Leichtes geworden, Milch und Butter ins Tal zu transportieren und Zuhause zu schlafen. Nur die Almhütten standen einsam da, teilweise leer, höchstens von einem Senner bewirtschaftet und drohten zu verfallen. Die Idee, diese prächtigen Alm-Ensembles für „ländlichen Einfachtourismus"zu nutzen, lag nahe. Umgesetzt wurde sie schließlich mit Förderungen von der öffentlichen Hand. Seitdem sind die Almhütten ausgelastet und schon Monate vorher ausgebucht. Und das, obwohl einen nichts anderes erwartet als kaltes Fließwasser, ein Holzherd mit Warmwasserkessel, Brennholz vor dem Haus, ein paar Tassen und Teller, rustikale Betten.Die Almen in Innervillgraten sind noch immer ein Charakteristikum, gewachsen in der Landschaft und ein Teil ihrer Geschichte.

Folgende Almen gibt es in Innervillgraten:
Ahornalm:
Alfenalm:
Bergletalm:
Galleralm:
Graferalm:
Kamelisenalm:
Lipperalm:
Moarkammer:
Oberhoferalm:
Oberstalleralm:
Prantekammern:
Riepenkammer:
Ruschletalm:
Sandalm:
Schalleralm:
Schmidhofalm:
Senfteralm:
Starze:
Staudekammer:
Tafinalm:
Thalet:
Thaletalm:
Unterstalleralm:
Alfenalm:
Bergletalm:
Galleralm:
Graferalm:
Kamelisenalm:
Lipperalm:
Moarkammer:
Oberhoferalm:
Oberstalleralm:
Prantekammern:
Riepenkammer:
Ruschletalm:
Sandalm:
Schalleralm:
Schmidhofalm:
Senfteralm:
Starze:
Staudekammer:
Tafinalm:
Thalet:
Thaletalm:
Unterstalleralm:
4 Almhütten
Almdorf mit 8 Almhütten
1 Almhütte
2 Almhütten
1 Almhütte
Almdorf mit 8 Almhütten
2 Almhütten
2 Almhütten
2 Almhütten
Almdorf mit 19 Almhütten
3 Almhütten
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
3 Almhütten
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
3 Almhütten
2 Almhütte
9 Almhütten und
1 Jausenstation
Almdorf mit 8 Almhütten
1 Almhütte
2 Almhütten
1 Almhütte
Almdorf mit 8 Almhütten
2 Almhütten
2 Almhütten
2 Almhütten
Almdorf mit 19 Almhütten
3 Almhütten
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
3 Almhütten
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
1 Almhütte
3 Almhütten
2 Almhütte
9 Almhütten und
1 Jausenstation
1922 m Seehöhe
1700 m Seehöhe
2000 m Seehöhe
1790 m Seehöhe
1790 m Seehöhe
1973 m Seehöhe
1904 m Seehöhe
1794 m Seehöhe
1600 m Seehöhe
1883 m Seehöhe
2001 m Seehöhe
1924 m Seehöhe
1915 m Seehöhe
2096 m Seehöhe
1904 m Seehöhe
1909 m Seehöhe
1948 m Seehöhe
1500 m Seehöhe
1975 m Seehöhe
1906 m Seehöhe
1810 m Seehöhe
1810 m Seehöhe
1673 m Seehöhe
1700 m Seehöhe
2000 m Seehöhe
1790 m Seehöhe
1790 m Seehöhe
1973 m Seehöhe
1904 m Seehöhe
1794 m Seehöhe
1600 m Seehöhe
1883 m Seehöhe
2001 m Seehöhe
1924 m Seehöhe
1915 m Seehöhe
2096 m Seehöhe
1904 m Seehöhe
1909 m Seehöhe
1948 m Seehöhe
1500 m Seehöhe
1975 m Seehöhe
1906 m Seehöhe
1810 m Seehöhe
1810 m Seehöhe
1673 m Seehöhe
