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Impressum

Neue Wege für die Zukunft

Interreg V-A Italien –Österreich 2014-2020 CLLD Dolomiti Live Projekte

„ITAT 4067 LEED -Leerstehende Gebäude in der Region Dolomiti Live: Probleme erkennen“

„ITAT 4068 NEWLEED – Neue Wege zur Belebung von Leerständen in der Dolomiti Live Region“

Beteiligte Gemeinden:
Gemeinde Prettau, Gemeinde Innervillgraten, Gemeinde Cibiana di Cadore

Projektbeschreibung LEED:
In allen drei Regionen existieren Daten von Leerständen, jedoch gibt es keinen statistischen Gesamtüberblick. Wo liegen die Schwächen, wo sind die größten Probleme und wie kann man diese angehen? Bereits existierende Daten sollen zusammengetragen und zusammengefügt werden. Dabei werden Geodatenmodelle genutzt.

Die Grundlagenerhebung dient als Input/Start für eine zweite Phase der Sensibilisierung und der Erstellung einer gemeinsamen Publikation, welche in einem weiteren Kleinprojekt realisiert werden. Parallel dazu wird in Innervillgraten mit einem Bürgerbeteiligungsprozess begonnen, damit die Bevölkerung von Beginn an miteinbezogen ist.

Das Projekt schafft den Zugang zu Wissensaustausch, vernetzt die Regionen und AkteurInnen grenzübergreifend und schafft somit stabile und nachhaltige persönliche Kontakte. Gemeinsam arbeitet man am gemeinsamen Problem Umgang mit Leerstand und sucht nach Lösungen diesem entgegenzuwirken. Im Rahmen der Dolomiti Live Strategie wurde bereits die Abwanderung im ländlichen Raum als einer der kritischen Faktoren identifiziert.
https://www.rmo.at/8-projekte/358-itat-4067-leed-leerstehende-gebaeude-in-der-region-dolomiti-live-probleme-erkennen

Projektbeschreibung NEWLEED:
In diesem Kleinprojekt geht es um Sensibilisierung zum Thema Leerstand im Zuge von Workshops mit Fachreferenten, sowie mit einer grenzüberschreitenden und zweisprachigen Publikation. Die Publikation spiegelt die Ergebnisse aus einer vorangegangenen Datenerhebung und -interpretation wider. Außerdem werden ich ihr die Ergebnisse aus den Sensibilisierungs- und Motivationsveranstaltungen abgebildet. Im Zuge des Projektes wird neben Zielen für die jeweilige Region auch ein regionsspezifischer Maßnahmenkatalog erstellt. Diesen entwickelt man in entsprechenden Workshops unter Einbeziehung der betroffenen lokalen Bevölkerung und bieten folglich einen Anreiz für konkrete Umsetzungen. Gerade die Einbeziehung der Bevölkerung ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Belebung der aktuellen Leerstände. Die Publikation richtet sich sowohl nach außen als auch nach innen, um den Handlungsbedarf der Gemeinden als auch der Politik nachhaltig aufzuzeigen. Die Publikation dient somit als definierte Messlatte für zukünftige Umsetzungen und Entwicklungen von Kennzahlen. Im Rahmen des Projektes wird im Alto Bellunese exemplarisch die Erstellung einer Website zum Thema Ospitalità diffusa umgesetzt.
https://www.rmo.at/8-projekte/359-itat4068-newleed-neue-wege-zur-belebung-von-leerstaenden-in-der-dolomiti-live-region

Update 24.01.2020
Am Freitag fand die Abschlussveranstaltung in Innervillgraten statt. Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Bgm. Lusser und Bgm. Steger (Gemeinde Prettau). Anschließend gab es einen Impulsvortrag von Matthias Fink. Danach wurden die Ziele und der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und der Studie von Bernhard Grüner präsentiert.

Zusammenfassung der Studie „Landwirtschaftlicher Leerstand und Möglichkeiten einer exogenen Wiederbelebung“ von Bernhard Grüner
Entgegen der für periphere Hochgebirgsgemeinden typischen sozio-demographischen bzw. -ökonomischen Stereotype verzeichnete die Gemeinde Innervillgraten bis vor zehn Jahren eine durchaus stabile Bevölkerungsentwicklung. Ähnliches ist für die Agrar-Struktur festzustellen. Neben einer Vielzahl sekundärer Beweggründe entspringen diese Trends besonders ausgeprägten traditionellen Denk- und Handlungsmustern seitens der autochthonen Bevölkerung. Damit geht nicht nur eine starke emotionale Bindung an die Gemeinde einher, sondern auch an die dort errichteten Immobilien. Diese Tatsache bildet aber auch ein ausschlaggebendes Motiv für den kommunalen Gebäudeleerstand sowie die verhältnismäßig große Zahl an Re-Migrant*innen, welche unter anderem im Verlauf ihrer Pensionierung wieder nach Innervillgraten zurückkehren. Im direkten Vergleich mit klassischen New Highlander*innen leisten letztere jedoch einen geringeren Beitrag zur kommunalen Entwicklung. Zusätzlich zu diesen Re-Migrant*innen ist der Zuzug einer äußerst geringen Anzahl an Newcomer*innen festzustellen. Deren Zuwanderung wird einerseits durch den kulturlandschaftlichen Charakter der Talgemeinde, andererseits durch die dort anzutreffenden berglandwirtschaftlichen Lebens- und Wirtschaftsweisen motiviert. Zum Kreis der Newcomer*innen zählen ebenso einige wenige Beziehungsmigrantinnen, die während ihrer Urlaubsaufenthalte in Innervillgraten einen autochthonen Partner kennengelernt haben und deshalb immigrierten. Ein Großteil der Frauen hielt sich jedoch nur für kurze Zeit in der Gemeinde auf, da die vorerst romantisierte Außensicht auf die dortigen sozio-kulturellen Gesellschaftsstrukturen mit zunehmender Aufenthaltsdauer verblasste.

Demgegenüber konnte die Triangulation von quantitativen und qualitativen Daten die Existenz von New Highlander*innen bis dato nicht feststellen. Obwohl die Gemeinde wesentliche natürliche und kulturelle Vorzüge aufweist, verhindert unter anderem das von der autochthonen Bevölkerung ausgehende, latente Misstrauen gegenüber New Highlander*innen deren (langfriste) Ansiedlung. Hinzu kommt die fehlende Widmung von Freizeitwohnsitzen, welche die Möglichkeit multilokalen Wohnens weitgehend unterbindet. Demnach scheint der direkte Umzug vom ursprünglichen Herkunftsort in die Gemeinde Innervillgraten für viele New Highlander*innen einen zu abrupten Übergang darzustellen. Nicht zuletzt deshalb wird das Potential von Amenity Migration respektive Lifestyle Farming weitgehend gemindert. Aufgrund des Fehlens von New Highlander*innen können folglich auch keine positiven exogenen Auswirkungen auf die kommunale Kulturlandschaft und Siedlungsstruktur nachgewiesen werden. In Ausnahmefällen übernehmen autochthone Personen die Sanierung, Wiederbelebung bzw. Umnutzung vormals brachgefallener bzw. unbewohnter Gebäude. In naher Zukunft steht jedoch eine Vielzahl an Hofübergaben bevor. Zusätzlich dazu wird das Fehlen von Nachfolger*innen bzw. deren zunehmendes agrarisches Desinteresse zu einem Anstieg vorwiegend landwirtschaftlichen Leerstands führen. Angesichts dieser Tatsachen ist jedoch weitaus mehr Handlungsbedarf nötig, als die Gemeindebevölkerung auf endogene Weise bereit bzw. in der Lage zu leisten wäre. Mit Abschluss dieser Studie stehen 12 Höfe und 9 Wohnhäuser der Gemeinde Innervillgraten leer und sind folglich nicht dauerhaft bewohnt. Daraus errechnet sich eine totale Leerstandquote von 8,4 %. Aufgrund mangelnder Daten im Bereich der kommunalen Wohnhäuser kann diese Studie lediglich fundierte Aussagen zu landwirtschaftlichem Leerstand treffen. Zudem erweist sich die eindeutige Erfassung leerstehender Objekte als herausfordernd, da Höfe vereinzelt als Lagerstätte genutzt werden. Die Eigentümer*innen besitzen demnach eine Innensicht, wonach sie ihre Immobilien keineswegs als leer stehend definieren, obwohl die zugehörige Wohneinheit dauerhaft unbelebt ist. Demgegenüber steht die Außensicht der Interview-Expert*innen. Diese bezeichnen die betreffenden Höfe sehr wohl als Leerstand. Um die Diskrepanz zwischen Innen- und Außensicht weitgehend zu klären, wird bei künftigen Untersuchungen empfohlen betroffene Höfe nicht als leerstehend, sondern unbewohnt bzw. unbelebt zu klassifizieren.

Der zentralen Auslöser von Gebäudeleerstand ist ein plötzlicher und indirekter Erbfall. Dieser resultiert im Bereich der Landwirtschaft mitunter in einem Zweitbesitz, welcher parallel zum eigenen Betrieb Instand gehalten werden muss. Ein Großteil der Eigentümer*innen ist damit überfordert oder besitzt derzeit nicht die nötigen finanziellen Mittel. Hinzu kommt eine mangelnde Gegenwartskonfrontation mit dem eigenen Leerstand. Demnach bleibt das Gebäude in der Regel, gemäß der Devise „Kommt Zeit, kommt Rat“ so lange leerstehend, bis dieses durch die eigenen Nachkommen – falls vorhanden – oder eine geeignete Person aus dem nahen Familienumfeld wiederbelebt wird. Ein unterschätztes Problem hierbei stellt der fortschreitende Wertverlust der betroffenen Immobilien dar. Ferner verfällt die Bausubstanz mit der Leerstanddauer und macht eine Nachnutzung immer unwahrscheinlicher. Im Durchschnitt beträgt diese 33 Jahre und dürfte nicht nur in Innervillgraten im Bereich der Erbhöfe besonders hoch ausfallen. Die Sanierung strukturellen Leerstands ist nur – wenn überhaupt – mit beträchtlichem finanziellem und materiellem Aufwand möglich. Demgemäß werden die Objekte vermutlich auch in Zukunft weiterhin unbewohnt bleiben, zumal die monetären Mittel der autochthonen Bevölkerung begrenzt sind. Demgegenüber würden New Highlander*innen mit einem wesentlich höheren Anteil an Kaufkraft und Innovation ein weitaus größeres Revitalisierungspotential aufweisen. Doch nur so lange sich die Sanierungsmaßnahmen amortisieren und die Wiederbelebung durch New Highlander*innen akzeptiert bzw. möglich gemacht wird.
Bezüglich der von Amenity Migration ausgehenden exogenen Revitalisierung, müssen einige wesentliche Übernahmebarrieren seitens der Eigentümer*innen beseitigt werden. Ein möglicher Ansatz wäre die mit Gebäudeleerstand verbundenen innerkommunalen Prozesse von externen Mediator*innen begleiten zu lassen. Dadurch ließe sich in Zukunft die Neuerrichtung von Wohnraum zugunsten der Baulandreserve reduzieren. Vom Dauersiedlungsraum sind derzeit bereits 3 % mit leerstehenden Gebäuden besetzt, wohingegen 22 % der Dauersiedlungsfläche künftigen baulichen Maßnahmen vorbehalten sind. Angesicht der Tatsache, dass die Wahl eines Gebäudestandortes zusätzlich von subjektiven Entscheidungen der Baugrundeigentümer*innen beeinflusst wird, reduziert sich die potentielle Siedlungsfläche der Gemeinde noch einmal mehr. Im Hinblick auf das Tiroler Raumordnungsgesetz müssen diese verbleibenden Gebiete besonders nachhaltig geplant sowie bebaut werden. Eine Möglichkeit an Baulandreserven zu sparen, ist die touristische Um- bzw. Nachnutzung leerstehender Gebäude. Dieses Konzept würde auch den Zukunftsperspektiven der Leerstandbesitzer*innen viel eher entsprechen, als eine exogene Revitalisierung. Dadurch ließe sich zum einen die Bettenkapazität Innervillgratens erweitern, zum anderen die kommunale Tourismus-Infrastruktur ausbauen. In Kombination mit einer nachhaltigen Widmung von Freizeitwohnsitzen wäre diese Maßnahme nicht zuletzt auch dazu im Stande, gezielt Pull-Faktoren zu aktivieren, welche eine Amenity Migration bis dato mindern. Da der Verkauf für Leerstandbesitzer*innen gegenwärtig eine weitgehend ungeeignete Lösung darstellt, bietet sich die Verpachtung als mögliche Revitalisierungsalternative an. Dadurch könnte der Handlungsspielraum der Eigentümer*innen gegenüber jenen Pächter*innen vergrößert werden, welche die gepachteten Wohn- und Wirtschaftsfläche nicht auf gewünschte Weise oder unwirtschaftlich betreuen. Eine, seitens der Gemeindepolitik zentrale Präventionsmaßnahme, wird durch ein akribisches Leerstandmanagement gewährleistet. Damit geht die Erfassung sämtlicher Gebäude hinsichtlich der Art, des Alters und der Nutzung einher. Zusätzlich ist die Erhebung sozio-demographischer Merkmale jener Eigentümer*innen notwendig, bei denen in Kürze eine Hofübergabe bevorsteht. Schließlich lässt sich der Gebäudeleerstands vorwiegend über dessen Auslöser steuern. Dementsprechend liegt die Organisation von zielgruppenorientierten Workshops sowie die Einführung einer kommunalen Hofbörse nahe. Dadurch werden Angebot und Nachfrage transparenter und finden leichter zueinander. Ferner könnten finanzielle Hürden beim Kauf bzw. der Sanierung leerstehender Gebäude mittels eines Bodenfonds minimiert werden.
Zusammenfassend macht es den Anschein, als würde die Jahrhunderte lange berglandwirtschaftliche Sozialisierung der Bevölkerung Innervillgratens eine Hürde für die exogene Wiederbelebung durch New Highlander*innen darstellen. Angesichts des derart starken Identitätsbewusstseins der Innervillgrater*innen, ist das Misstrauen gegenüber Außenstehenden und damit einhergehenden Innovationen jedoch größtenteils unbegründet. Inwiefern der kommunale Gebäudeleerstand daher auch noch in Zukunft einen Teil des Dauersiedlungsraumes besetzen oder zugunsten der Baulandreserven exogen bzw. endogen nach- oder umgenutzt wird, obliegt in erster Linie den Leerstandbesitzer*innen. Die Gemeindepolitik und Raumplanung kann sie dabei lediglich auf sensible Art und Weise unterstützen.

Zusammenfassung Workshops:
Aus den Workshops des Bürgerbeteiligungsprozesses haben sich zwei Projekte herauskristallisiert, die zusammen mit Gemeinde und TVB weiter umgesetzt werden sollen. Zu beiden Projekten wurden auch Projektverantwortliche gefunden welche die Themen weiter bearbeiten werden.

Bauernladen/Direktvermarktung
Projektverantwortlich: ARGE99 – Zusammenschluss mehrerer Dirketvermarkter zu einer ARGE (in Gründung) die in weiterer Folge das Thema bearbeiten und einen Bauernladen im Dorf von Innervillgraten eröffnen möchten. Des Weiteren wird eine Verlinkung mit Direktvermarktern aus Außervillgraten angestrebt.

Wegenetz
Projektverantwortlich. Verein Projekt V. Ziel ist die Schaffung eines Dorfrundweges mit dem Thema Handwerk und Kulinarik. Auf dem bestehende Dorfrundweg sollen die Themen Handwerk und Kulinarik lebendig aufgesetzt werden. Weitere Dorfnahe Kulturwege wie der Peststeig in Kalkstein oder der Wasserweg entlang des Villgraterbaches mit dem Thema Hochwasser im Villgratental sollen folgen.

Update 03.06.2019
Zum Thema Bauernladen/Direktvermarktung fand am 03.06.2019 im Gemeindesaal eine Informationsveranstaltung für den Einstieg in die Direktvermarktung statt. Die zwei Referenten Mag. Alexander Berger und Michael Hölzl gaben Überblick über das Direktvermarktung gegeben und standen anschließend für Fragen zur Verfügung. In diesem Rahmen wurde auch die Liste der Direktvermarkter präsentiert.

Update 25.04.2020
Der dritte Workshop zu den Themen Jugend und Veranstaltung/Kultur fand am 25.04.2020. Mit Gemeindevertretung und Projektmanagement waren jedoch nur sechs Teilnehmer anwesend. Von den Vortragenden wurde die vorbereitete Präsentation vorgetragen und anschließend kurz diskutiert, Ergebnisse fehlen jedoch aufgrund der fehlenden Teilnehmer.

Update 08.04.2019
Fertigstellung der Liste der Dirketvermarkter zum Thema Bauernladen/Direktverkmarktung durch Stefanie Hofmann

 Update 05.04.2019
Der zweite Workshop fand am 05.04.2019 zum Thema Almhütten und Wegenetz im Gemeindesaal statt. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:

Projekttitel: Almhütten
Projektverantwortliche: Benjamin Schaller und Markus Bachmann
Wertangebot: Almhütten als touristisches Angebot
Inhalt: Rechtliche Rahmenbedingungen – zu klären
Warum dürfen Dachböden, Lagerräume, Stallbereiche nicht touristisch bzw. für Mülltrennsystem oder Lagerung von Sachen genutzt werden?
Stichtag 1.1.1975 – warum gibt es diesen?
Klärung Zufahrten, Wasser/Abwasser, Solar- + Photovoltaik, Nutzung

Touristische Entwicklung/Nutzung
wichtiges Einkommen für Landwirte + Erhaltung der Almhütten (positive Gesinnung seitens Gemeinde hinsichtlich Baubewilligungen erforderlich, Leerstand wird vermeidet) landwirtschaftliche Nutzung/Almbewirtschaftung den jetzigen Bedingungen anpassen (melken ist Auslaufmodell, Tiere oder auch keine Tiere möglich) Öffnung für Innovationen unter kultureller Beachtung

Kundensegmente: Landwirte, Politik/Gemeinde, Gäste
Storytelling: Was wir brauchen + wollen!
Almwirtschaft + Tourismus soll parallel Platz haben
Regional spezifische Bauordnung notwendig bzw. nicht mehr zeitgemäß (siehe Bsp. Südtirol)
Nachnutzung auch ohne landwirtschaftliche Nutzung
Örtliche Bauvorschriften überarbeiten + zeitgemäß anpassen – Bewirtschaftung hat sich gegenüber früher geändert tirolweiter neutraler Gutachter Tourismus soll nicht Überhand nehmen Almhütten als Besonderheit + als Kulturgut nicht vergessen

Projekttitel: Wegenetz
Projektverantwortliche: Christof Schett
Wertangebot: Attraktives (unterschiedl. Schwierigkeitsgrade), offiziell genehmigtes + beschildertes Wegenetz Innervillgraten
Inhalt: Allgemein/Ausgangspunkt
In der Höhe ist das Wegenetz gut, im Tal ausbaufähig
Schranken erweitern zur Einnahme von Wegerhaltung
Rechtliche Aufklärung hinsichtlich Genehmigung offizieller Strecken
Mountainbike – eine grenzüberschreitende Route ausarbeiten
Dorfnahe Wege schaffen und derzeitige Dorfrunde optimieren an einer Stelle
Winterwanderwege – schaffen
Kundensegmente: Wegebesitzer, Gäste, Tourismusverband

Update 09.03.2019
Erstellung einer Whatsapp Gruppe zum Thema Bauernladen/Direktverkmarktung als kleine interne Plattform damit regionale Produkte angeboten werden können – hauptsächlich der Bevölkerung von Innervillgraten.

Update 08.03.2019
Der erste Workshop zum Thema Bauernladen/Direktvermarktung fand am 08.03.2019 im Gemeindesaal statt. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:

Projekttitel: Villgrater Kost Grant
Projektverantwortliche: Stefanie Hofmann
Wertangebot: Regionale Produkte zu 100% in Innervillgraten produziert
Inhalt: Vernetzung aller Produzenten in Innervillgraten, Vertrieb regionaler       Lebensmittel aus Innervillgraten
Produkte:  Eier, Milch, (Vollkorn) Brot, Käse, Kräutersalz, Kuchen, Torten, Brotchips, Mohnkrapfen, Butter, Magermilchjoghurt, Bolla, eingelegter Käse, Topfenbällchen, Ziegenkäse, Nigelan, Fleisch, Butterschmalz, Joghurt, Speck, Wurst, Marmeladen, Säfte, Liköre, Kräutertee, ….
Kundensegmente: Einheimische/Privatpersonen, Gäste, Gastronomie, Beherbergungsbetriebe
Storytelling: Geschichten, die WIR als Produzenten erzählen wie:
Besonderheit der Produzenten, die in Innervillgraten leben und deren Produkte, die sie herstellen. Auswirkung auf Qualität und Genuss der Höhenlage, Gegend, Almen, Bauernhofkultur, Wiesen, etc.

11.01.2019 – Auftaktveranstaltung
Am 11.01.2019 startete die Gemeinde Innervillgraten den Prozess „Innervillgraten – Neue Wege für die Zukunft“. Unter Einbindung aller InnervillgraterInnen sollen authentische Projekte entwickelt werden – mit dem Schwerpunkt die regionale Wertschöpfung zu steigern. Ergebnis dieses Prozesses ist die Ausarbeitung von mind. zwei Produkten (unter Einbezug der Bereiche Leerstand und Tourismus), die Schaffung entsprechender Strukturen für eine nachhaltige Weiterentwicklung und die Vernetzung von örtlichen Unternehmen, Anbietern, sowie Produzenten.

Ablauf und Ergebnisse:
Den Abend startete Hannes Treichl – anders/denken, Tiroler, Autor, Top-Speaker auf internationalen Veranstaltungen und Gründer mehrerer Kreativ-Agenturen mit einem Impulsvortrag. Anschließend wurden Ideen gesammelt, aus denen sich folgende sechs Themen herauskristallisiert haben, welche in weiteren Workshops abgearbeitet werden sollen:

1) Bauernladen/Direktvermarktung (Kulinarik/regionale Produkte)
2) Jugend
3) Almhütten
4) Veranstaltungen/Kultur
5) Lebendiges Museum/Handwerk
6) Wegenetz

Downlaod Studie: „Landwirtschaftlicher Leerstand“…